NexoPOS-Client für Windows
NexoPOS Client ist eine schlanke Desktop-Anwendung, die einen sicheren Zugriff auf eine NexoPOS-Installation bereitstellt, die auf einem anderen Computer im selben lokalen Netzwerk ausgeführt wird.
Der Computer, auf dem NexoPOS gehostet wird, führt NexoPOS für Windows im Netzwerkmodus aus. Andere Computer verwenden den NexoPOS-Client, um den Server zu finden, eine Genehmigung anzufordern und NexoPOS zu öffnen, ohne manuell eine IP-Adresse einzugeben oder ein Zertifikat zu installieren.
Der NexoPOS-Client enthält weder PHP, Nginx, MariaDB noch die NexoPOS-Anwendung selbst. Diese Dienste verbleiben auf dem Servercomputer. Der Client ist ein sicherer Zugriff auf diese bestehende Installation.
Der Kunde kann auch auf demselben Computer wie NexoPOS für Windows ausgeführt werden, obwohl sein Hauptzweck darin besteht, andere Computer im lokalen Netzwerk zu verbinden.
Anforderungen
- NexoPOS für Windows muss im Netzwerkmodus ausgeführt werden.
- Der Netzwerkzugriff muss auf dem Server aktiviert sein.
- Der Server muss über eine aktive Premium-Lizenz verfügen, um neue Geräte genehmigen zu können.
- Beide Computer müssen mit demselben auffindbaren lokalen IPv4-Netzwerk verbunden sein.
- Die Windows-Firewall und das Netzwerkprofil müssen die lokale Erkennung und den Gatewaydatenverkehr zulassen.
- Gast-WLAN, Client-Isolation, VPN-Routing oder verwaltete Netzwerkrichtlinien können die Erkennung verhindern.
Die erste Veröffentlichung von NexoPOS Client unterstützt Windows. Andere Plattformen erfordern eigene Builds sowie plattformspezifischen sicheren Credential-Speicher und Netzwerkunterstützung.
Verbindungssicherheit
Der gesamte Client-Traffic läuft über das dedizierte HTTPS-LAN-Gateway von NexoPOS für Windows.
NexoPOS-Client verwendet mehrere Schutzmaßnahmen:
- Zertifikat-Pinning: Der Client akzeptiert das Serverzertifikat nur dann, wenn sein öffentlicher Schlüssel mit dem während der Ermittlung und Kopplung empfangenen Pin übereinstimmt.
- Gerätespezifische Anmeldedaten: Jeder genehmigte Client erhält ein anderes zufälliges Kennwort.
- Sichere Speicherung: Anmeldedaten werden über Electron safeStorage verschlüsselt und durch Windows DPAPI abgesichert.
- Autorisierung im Hauptprozess: Anmeldeinformationen werden von dem Electron-Hauptprozess an Anforderungen angehängt und nicht der NexoPOS-Webseite offengelegt.
- Isolierte Browsersitzung: Jede gepaarte Serverinstanz erhält eine persistente Chromium-Sitzung für ihre Cookies und den Browserstatus.
- Eingeschränkter Inhalt: NexoPOS wird mit deaktivierter Node.js-Integration, aktivierter Kontextisolierung und aktivem Renderer-Sandboxing geladen.
- Eingeschränkte Navigation: Unabhängige externe Links werden im Systembrowser geöffnet.
Der Server speichert nur einen gesalzenen Hash jeder Anmeldeinformation zusammen mit grundlegenden Gerätedaten. Aus diesem Hash kann er die ursprüngliche Anmeldeinformation nicht wiederherstellen.
Wenn sich das Serverzertifikat ändert, aber denselben öffentlichen Schlüssel beibehält, vertrauen Clients weiterhin darauf. Das Zurücksetzen des LAN-Server-Schlüssels ändert das Public-Key-Pinning, widerruft bestehende Kopplungen und erfordert, dass Geräte erneut gekoppelt werden.
Virtuelle Domains und NexoPOS-Sitzungen
NexoPOS setzt in der Regel auf eine konfigurierte virtuelle Domain für Cookies, Laravel Sanctum, Sitzungen und den CSRF-Schutz. Das direkte Laden der Anwendung über eine Server-IP-Adresse kann diese Erwartungen beeinträchtigen.
NexoPOS Client behält die konfigurierten NexoPOS- und Print-Server-Domänennamen bei. Ein lokaler, von der Anwendung verwalteter Proxy leitet diese Domänen an die erkannte Serveradresse weiter, sodass die entfernte Anwendung weiterhin den erwarteten Hostnamen sieht. Benutzer müssen die Windows-Hosts-Datei nicht manuell bearbeiten.